„Dentists on Bikes“
von Deutschland nach Indien

Im Winter 2017/2018 werden die Zahnärzte Dr. Jana Schutte und Dr. Rudolf Lenz entlang der Seidenstraße reisen und dabei in entlegenen Gebieten ohne zahnärztliche Versorgung Behandlungen anbieten

Reisen ist für uns Teil unserer Bestimmung und die beste Möglichkeit innerlich zu wachsen. Die individuelle Erkundung der Welt und insbesondere abgelegener Gebiete bringt eine Fülle täglicher unvergleichbarer Erfahrungen und Begegnungen.

Durch die zahnärztlichen Tätigkeit in Regionen ohne zahnmedizinische Versorgung wollen wir einen kleinen Beitrag leisten, um uns bei der Welt zu bedanken für unsere Ausbildung und die Möglichkeiten, die uns das Leben geschenkt hat. Und gleichzeitig werden wir um ein vielfaches zurück beschenkt durch die Dankbarkeit und die Herzlichkeit der behandelten Patienten.

Ab Ende November 2017 bis Anfang März 2018 werden wir von Leipzig aus über die Türkei, den Iran und Pakistan nach Indien reisen. Mit einer Basisausrüstung an zahärztlichen Instrumenten und Materialien wollen wir in Gebieten ohne zahnärztliche Versorgung den Menschen anbieten ihre (Zahn-) Gesundheit ein wenig zu verbessern. Unsere Leistungspektrum umfasst dabei die Entfernung von Wurzelresten und defekten Zähnen, sowie einfache erhaltende Maßnahmen und Hilfestellung zur Verbesserung der Mundhygiene.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Unterstützern und Spendern, die diese Tour mittragen, bei den Teams der Praxen JS Joy & Smile Leipzig und marident Mallorca und ganz besonders bei unseren Angehörigen und Familien, ohne deren Vertrauen und Hilfe dieses Projekt nicht möglich wäre.

 



Bolivien 2015

Im März 2015 unternahm ich erneut eine Reise nach Lateinamerika. Zusammen mit meiner Kollegin, der Zahnärztin Julia Würzner behandelten wir hilfebedürftige Kinder und Erwachsene aus der kleinen Ortschaft Huancarani. Huancarani liegt unweit von Cochabamba, der viertgrössten Stadt in Bolivien, auf 2.560 m ü.d.M. und 220 Strassenkilometer südöstlich von La Paz.

Aufgrund der durchweg positiven Erinnerungen an meinen Aufenthalt in Brasilien im Jahr 1997 war dies eine logische Folge, dass ich so ein zahnärztliches Hilfsprojekt noch einmal unterstützen wollte. Auch diese Reise im Jahr 2015 hat bei mir unglaubliche Emotionen ausgelöst und sehr nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Ich danke den Organisatoren des Förderkreis Clinic Santa Maria e.V. (FCSM) für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung meines Vorhabens!

Die anderen Fotos zeigen Begegnungen mit der Bergbevölkerung in der Umgebung von Cochabamba. Die Haut der Menschen dort ist gezeichnet von der gnadenlosen Sonne und dem rauen Klima in dieser Höhe. An meinem ersten Wochenende bestiegen Julia und ich zusammen mit zwei weiteren Mitreisenden einen nahe gelegenen Berg namens Cerro Turani auf 5035 m.ü.M.. Der Cerro Tunari gehört zur Bergkette der Anden. Diese Tour war ein unglaubliches Erlebnis für uns und besonders für mich eine Grenzerfahrung, da die Luft auf 5000 Meter Höhe doch sehr dünn wurde…

 

 






Brasilien 1997

Ein paar Eindrücke von meinem Aufenthalt in Recife ( Brasilien ) im Jahr 1997. Mit einer Studienfreundin war ich 3 Monate als Entwicklungshelfer für ein zahnärztliches Hilfsprojekt in einem Blindenheim für Kinder (Instituto de Cegos) tätig. Wer über dieses Projekt mehr erfahren möchte, kann sich über diesen Link informieren: http://www.zhb.blzk.de/